Geschichte

Ein Haus mit geschichtsträchtiger Vergangenheit!

Tischlerwirt oder wie früher bezeichnet „Tafern am Anger“ gehörte bereits im Jahre 1779 zur Grundherrschaft der Kirche Uttendorf im Pinzgau. Für die Grundherren zu Lehen vergebenen Höfe, gab es damals schon gewisse Rechtsformen wie die Leibeigenschaft und den Zehent. Durch die Revolution von 1848 kam das Ende für die Leibeigenschaft und die Bauern hatten somit die Möglichkeit den geliehenen Hof anzukaufen.

Viele verschiedene Besitzer waren zu verzeichnen. Der erste schriftlich vermerkte, Hanns Fyxl, schon im Jahre 1498. Der Name Tischlerwirt wurde das erste Mal im Jahre 1737 erwähnt.

Beim großen Dorfbrand 1873 brannte der Tischlerwirt samt Zuhaus gänzlich nieder.

Josef Altenberger erwarb 1912 den Tischlerwirt. Seit dieser Zeit befindet sich der Hof im Besitz der Familie Altenberger.

Zusätzlich befand sich auch die Post im Wirtshausgebäude, weshalb es auch vorrübergehend den Namen „Gasthaus zur alten Post“ trug. Dieser Name wurde jedoch nach ca. 90 Jahren wieder gegen den vorhergehenden Namen „Tischlerwirt“ getauscht und hat seither Bestand.

 

Die Antonius Kapelle beim Tischlerwirt

Man erzählt sich die Geschichte, dass einst einem Sonnberger Bauern ein Ross abhanden gekommen und nicht mehr aufzufinden war. So ein Noriker hatte zur damaligen Zeit einen enormen Wert. Der Bauer muss offenbar großes Zutrauen zum Hl. Antonius von Padua gehabt haben, denn er fragte beim Tischlerwirt an, ob er auf dessen Grund an der Straße eine kleine Kapelle zu Ehren des Heiligen aufstellen dürfe, falls ihm der Hl. Antonius hilft, sein Pferd wieder zu finden. Und tatsächlich: das Pferd wurde gefunden und die Kapelle erbaut.

Quelle: (mehr hier) 

Gasthaus zur alten Post um das Jahr 1930, als Einkehrgasthof mit Tankstelle

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